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Lexikon – Farbkontraste

By 5. August 2019Oktober 13th, 2020No Comments

Farbkontraste nach Johannes Itten

Von Farbkontrasten spricht man dann wenn zwischen zwei vergelichenden Garbwirkungen deutliche Unterschiede festzustellen sind. Eine helle Farbe wirkt umso heller, wenn wir eine dunkle Farbe im Vergleich dazu sehen. So können durch geziehlt eingesetzte Kontraste die Wirkungen der Farben gesteigert werden.

Wichtige Kontrastarten:

hell-dunkel Kontrast und Komplementär Kontrast
warm-kalt Kontrast und Quantitäs-Kontrast

Hell-Dunkel-Kontrast

Das stärkste Ausdrucksmitels für Hell und Dunkel sind schwarz und weiß, im Farbkreis gelb und violett. Für das mühelose Lesen von Schrift ist ein starker Hell-Dunkel-Kontrast unbedingt notwendig.

hell-dunkel Kontrast

Komplementär-Kontrast

Komplementäre Farbenpassre sind diejenigen die sich im 12-teiligen Farbreis genau gegenüber liegen. Komplementäre Farben nebeneinander verwendet steigern sich zu höchster Leuchtkraft, werden sie miteiander gemischt ergibt sich grau.

Komplementär Kontrast

Kalt-Warm-Kontrast

Stärkster Ausdruck für den Kalt-Warm-Kontrast ist Rotorange zu Blaugrün. Warme Farben (im Farbkreis von gelb bis Rot) wirken durch ihre Intensität näher. Blaue und blaugrüne Farbtöne erscheinen uns ferner.

Kalt-Warm Kontrast

Quantitäts-Kontrast

Der Quantitäts-Kontrast bezieht sich auf das Verhältnis von Leuchtkraft zu Farbflächengröße. Um in einer Farbkomposition zu einem gleichgewichtigen (harmonischen) Ausdruck zu kommen braucht das dunkle Blau eine sehr viel größere Fläche als das helle, leuchtkräftige Rot. Durch den bewussten Einsatz unterscheidlich großer Farbflächen kann Spannung erzielt und Aufmerksamkeit gelenkt werden.

Quantitäts Kontrast
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